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2019-07-19 14:09:26

Kroatin und Bulgarien stehen bereit: Ökonom warnt vor neuen Euro-Kandidaten: Hoffen auf Umverteilung und Schuldengarantien

Die Erweiterung der Eurozone ist wieder ein Thema in der Europäischen Union. Die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich jüngst dafür ausgesprochen. Ein Experte sieht die Anwärter aber kritisch.

Nachdem in der Euro-Zone wieder etwas Ruhe eingekehrt ist, ist auch wieder die Aufnahme neuer Mitglieder auf der Agenda. Kroatien und Bulgarien haben Interesse, Kroatien sogar schon einen Antrag auf Aufnahme gestellt. Friedrich Heinemann, Leiter des Bereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), sieht die beiden Anwärter aber kritisch: „Nur die Schwachen drängen noch in den Euro. Mit Kroatien und Bulgarien klopfen jetzt die zwei ärmsten Länder der EU an. Die hoffen auf Umverteilung und Schuldengarantien innerhalb der Eurozone“, sagte er im Interview mit „Spiegel Online“. Nach den Erfahrungen der Krise sollte man genauer schauen, ob ein Land zum Euro passt.

US Dollar / Euro (USD/EUR) Sind Kroatien und Bulgarien reif für den Euro?

Heinemann mahnt, dass die beiden Länder wirtschaftlich wenig für einen Beitritt geeignet wären, weil sie schlecht auf einen eigenen Wechselkurs verzichten können. Hingegen sieht er Polen reif für den Euro, denn das Land sei durch Handel und Arbeitsmarkt eng mit Deutschland verzahnt. „Polen hat bewiesen, dass es mit ökonomischen Schocks klarkommt: Es war das einzige Land in der EU, das in der großen Rezession von 2009 eine positive Wachstumsrate hatte. Für eine Währungsunion ist all das gut. Auch andere wirtschaftlich starke Länder in Osteuropa wären eigentlich Kandidaten für den Euro“, erläutert Heinemann.

Doch die wirtschaftsstarken Kandidaten wollen den Euro nicht so recht, wie Heinemann und seine Kollegen in einer Untersuchung festgestellt haben. Die Gemeinschaftswährung wird in Ländern wie Polen oder Tschechien kritisch gesehen. Hierfür macht Heinemann die EU-Rettungspolitik verantwortlich. „Durch Instrumente wie den Eurorettungsfonds oder die geplante gemeinsame Einlagensicherung haben die Westeuropäer einseitig die Verträge geändert. “ Das sei ein Vertrauensbruch gewesen. Die Osteuropäer sehen die Eurozone dadurch deutlich skeptischer.

Heinemann glaubt jedoch, dass man die Bevölkerung noch umstimmen könne: Man müsse den Ländern versichern, dass sie nach einem Beitritt nicht für die Schulden Südeuropas haften müssten.

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