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2019-07-19 14:08:22

Der britische Finanzminister Philip Hammond hat seinen Widerstand gegen einen ungeregelten Brexit unter dem wahrscheinlichen neuen Premier Boris Johnson angekündigt. „Ich bin weiter Abgeordneter im Unterhaus. Ich werde von der Hinterbank aus alles tun, um sicherzustellen, dass das Parlament einen ungeordneten Brexit blockiert“, sagte Hammond der Süddeutschen Zeitung und Le Monde“.

Hammond schloss ausdrücklich nicht aus, ein mögliches Misstrauensvotum gegen Johnson zu unterstützen. Johnson hat mit einem harten Brexit gedroht, sollte die EU einen von ihm angebotenen Freihandelsvertrag zurückweisen. Es wurde sogar spekuliert, er könnte eine Pause des britischen Parlaments genau auf Ende Oktober legen, um einen harten Brexit zu ermöglichen, ohne dass die Parlamentarier intervenieren können. Das verhinderte das Unterhaus am Donnerstag mit einem Gesetzeszusatz.

Johnson gilt als Favorit in der Urabstimmung unter den Mitgliedern der britischen Konservativen, deren Ergebnisse am 23. Juli erwartet werden. Premierministerin Theresa May tritt dann zugunsten des Wahlgewinners zurück, auch Hammond will zurücktreten. Bei aller Kritik verteidigte Hammond seinen Parteikollegen auch: „Er ist in Wahrheit eine komplexere Persönlichkeit, als es manchmal den Anschein hat“, meinte er.

Hammond äußerte die Befürchtung, dass eine Abwanderung von Banken aus London infolge des Brexit erst noch bevorstehe. Zugleich erwartet er nach dem EU-Austritt der Briten innerhalb Europas einige Spannungen zwischen Handelsinteressen und politischen Interessen . Er hoffe auf einen harten Wettbewerb der kontinentaleuropäischen Häfen um den Handel mit der Insel.

Sowohl die designierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen als auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel zeigten sich zuletzt offen, für eine Verlängerung der Brexit-Frist. Beide betonten aber, dass an der von der EU mit London ausgehandelte Übereinkunft nicht gerüttelt werde. Die EU hat Großbritannien im Frühjahr eine verlängerte Frist bis zum 31. Oktober für einen geregelten Ausstieg aus der Union gesetzt.

>>> Zum Interview in der „Sueddeutschen Zeitung“.

(APA/AFP/red.)


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